Analyst: iPhone 4G mit Touch-Gehäuse

Von am 14. Januar 2010 1 Kommentar 

Apple muss Innovationen nachlegen, wenn das iPhone der wachsenden Flut neuer Smartphones vorauseilen will. Sie kommen in der nächsten Generation für Hardware und Software, verspricht Robert Chen von Goldman Sachs, der seine Quellen jedoch nicht offenlegen will.

Chen ist in Taipeh beheimatet und gehört zu den renommiertesten Hardware-Researchern Asiens. Wirtschaftsdienst Bloomberg zitiert ihn mit der Ansage: „Apple wird eine Menge Innovation hineinstecken, und das betrifft nicht nur die Hardware, sondern auch die Software des iPhone.“

Konkret bedeute das ein neues, berührungsempfindliches Kunststoffgehäuse ähnlich dem, das die im letzten Jahr eingeführte Magic Mouse verkleidet. Die gesamte Oberfläche dieser Maus reagiert wie das Trackpad eines Notebooks und nimmt Multitouch-Gesten an. Die Magic-Mouse-Technik könnte laut Chen in das iPhone kommen, um zusätzliche Touchbedienung über die Geräterückseite zu ermöglichen. Einen ähnlichen Einfall setzte bereits Motorola beim neuen Android-Smartphone Backflip um mit einem Tackpad auf der Display-Rückseite, das Touchgesten wie ein Trackpad annimmt.

Darüber hinaus soll die im iPhone integrierte Kamera mit 5 Megapixeln zu der zunehmend üblichen Auflösung aufschließen, wie sie auch Googles Nexus One bereits aufweist.

In die Produktion gehen soll das neue Apple-Handy im April. Das bedeutet aber nicht etwa einen früheren Marktstart, wie von leichtgläubigen Gadgetblogs voreilig angenommen, vielmehr soll auch die nächste iPhone-Generation im Juni oder Juli in den Verkauf kommen, wie bei früheren Modellen von Apple praktiziert.

Im Freiland-Test durch Apples Mitarbeiter scheint sich die neue iPhone-Generation bereits seit Januar zu befinden, als in San Francisco gehäuft die neue Kennung „iPhone3,1“ aufgefangen wurde. Nach der Apple-üblichen Numerik ist damit ein Entwicklungssprung zu erwarten.

Ein relativ glaubhaftes Gerücht will zudem von einem RFID-Chip im nächsten iPhone wissen, der handelsübliche RFID-Etiketten zu lesen vermag. Diese Annahme stützt sich unter anderem auf ein von Apple im Juli 2009 eingereichtes Patent, das eine RFID-Antenne im iPhone-Touchpanel beschreibt.

(bk)

Abbildung: gillyberlin / CC

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Kommentare

Eine Stellungnahme zu “Analyst: iPhone 4G mit Touch-Gehäuse”
  1. Affilib sagt:

    Diese Bedienung auf der Rückseite haben die Ja schon 2007 zum patent angemeldet und ich war total begeistert von der Idee 😉