Aptera 2e: Das Elektro-Dreirad

Von am 28. Januar 2009 2 Kommentare 

Ist es ein UFO oder ein weiterentwickelter Messerschmitt-Kabinenroller? Hersteller Aptera, zu dessen mutigen Geldgebern Google.org gehört, nennt das vollelektrische Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ein „aerodynamisches Wunder“.

Mehr Bilder nach dem Sprung …

Die Herstellung geht bereits in die Vorserie, für den Oktober dieses Jahres ist die Serienproduktion geplant. Nach bisherigen Erfahrungen wie etwa mit Tesla, dem kalifornischen Hersteller von Elektro-Sportwagen, sind solche Termin jedoch nicht in Stein gemeißelt. In Fahrt kam das Unternehmen unter anderem mit Millionen von Google.org, dem philanthropischen Arm des Suchdominators, der das Fahrzeug mit extrem niedrigem Energiebedarf offenbar für eine ganz besonders umweltfreundliche Idee hält.

Kosten wird es zwischen 25.000 und 45.000 US-Dollar, den dreirädrigen Fahrspaß in sein Eigentum zu überführen. Ernsthafte Interessenten werden um eine bescheidene Anzahlung von 500 Dollar gebeten. 160 Kilometer weit kommt man mit einer Ladung der Lithium-Ionen-Akkus. Von Null auf Hundert schießt 2e in zehn Sekunden und macht bis zu 150 Sachen.

Am 21. Januar 2009 kam das erste Vorserienfahrzeug aus dem Werk. Die Dreiräder rollen zunächst nur zu Kunden in der näheren kalifornischen Umgebung und frühestens ab Oktober in den Rest der Welt.

(rl)

Abbildungen: Aptera

Aptera

Greentech Media

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Kommentare

2 Stellungnahmen zu “Aptera 2e: Das Elektro-Dreirad”
  1. thomas sagt:

    ich denke es ist sinnvoll, daß karmann dern aptera in lizenz baut.
    habe mit dem chef vom boschdienst deutschland gesprochen, er hat zugessagt
    die wartung mit 1200 werkstätten zu übernehmen.
    aptera und karmann haben noch nicht geantwortet. (leider).

  2. Paul Aschenbrenner sagt:

    Ich würde mir das Ding für den halben Preis wünschen, mit weniger Verkleidung (z.B. an den Rädern), und um den Luftwiderstand zu reduzieren die zwei Sitze hintereinander, statt nebeneinander.
    Das wäre für mich dann ein Alltagsfahrzeug (Zweitfahrzeug um auf die Arbeit zu fahren, Kofferaum uninteressant, da man sehr oft sowieso alleine und mit leerem Kofferaum unterwegs ist), das auch Spaß macht, aber kein reines Sportfahrzeug ist.

    … vom Prinzip gab es so was schon mal …. „Messerschmitt Kabinenroller“ hieß das Ding ….

    Warum legt niemand diese alte Idee mit neuer Technik auf, nicht als Sportwagen sondern als Alltagsfahrzeug für „Alleinefahrer“, die gelegentlich auch etwas Fun haben wollen.
    Als Gebrauchsgegenstand, z.B. mit einem modernen 250 ccm Benzinmotor, 10-20 KW den man auch mit LPG betreiben könnte, oder alternativ als E-Fahrzeug.

    Alle Konzepte die ich so kenne, sowohl der „Aptera2 als auch der „carver one“ zielen nur auf den Sportbereich und für den dicken Geldbeutel ab, leider.
    Etwas weniger „Schikimiki“, und weniger Design-Firlefanz, die Detail etwas einfacher, etwas weniger Leistung, … und dafür weniger Anschaffungskosten.

    Wenn es dieses Fahrzeug mal gibt, bestelle ich es sofort.