Bald günstigere Macbooks von Apple?

Von am 28. September 2009  

Apple Macbook weißGerüchte-Alarm: Weder Tablet noch Netbook sind im Anflug, aber neben neuen Imacs könnte es schon bald die günstigsten Macbooks geben, die es jemals gab. Mit ULV-Prozessoren, die statt auf Leistung vor allem auf längere Laufzeit setzen?

Inzwischen scheint auch Apple geneigt, die unsichere wirtschaftliche Entwicklung zur Kenntnis zu nehmen und mit einem angemessenen Angebot zu reagieren. Wie Apple Insider den üblichen Quellen abgelauscht hat, modifiziert Apple die „Einsteiger“-Macbooks aus weißem Polycarbonat, die bislang ab 950 Euro zu haben sind. Mit verschlanktem Gehäuse und fest verbauten, nicht vom Benutzer tauschbaren Batterien, wie von Macbook-Pro-Modellen in Aluminium bekannt. Die Produktion laufe bereits an, Zertifizierung und Markteinführung stehe angeblich unmittelbar bevor.

Wenn es sich als wahr erweist, mischt Apple im Segment relativ günstiger „ultradünner“ Notebooks mit ULV-Prozessoren mit, wie sie von Asus, Samsung, Lenovo, Dell und anderen mit CULV-Prozessoren (Consumer Ultra Low Voltage) ab rund 500 Euro aufwärts angeboten werden. Sie gelten weder von Preis noch Leistung her als Netbooks, aber dem Netbook hat Apple ja öffentlich abgeschworen und es als „piece of junk“ niedergemacht.

Macbooks mit ULV-Chips wie Intel SU4100 oder SU7300 könnten daher Apples logische Annäherung an das Thema Netbook sein. Mit einem Preis vielleicht in der Gegend von 750 Euro könnten sie zu beweisen versuchen, dass Apple nicht nur teuer kann. Und wäre es eine Überraschung, wenn Apple sie etwa zeitgleich mit Microsofts megalomanisch inszeniertem Marktstart von Windows 7 vorstellt?

(bk)

Zum Thema bei TecZilla:

Neue Imacs bereit zur Auslieferung?

Was Steve Jobs sagt – und was er meint

Ein, zwei, viele Apple-Tablets

Zum Thema im Web:

Apple Insider

Cnet

Abbildung: Apple

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