Bestätigt: Windows 7 in 6 Variationen

Von am 3. Februar 2009  

Diese Lektion hat Microsoft noch immer nicht gelernt. Warum es auch für alle einfacher machen mit einer Version, solange Steve Ballmer hofft, mit nervigen sechs Versionen besser abkassieren zu können?

Leaks zufolge, die Microsoft inzwischen bestätigt hat, wird es den Hoffnungsträger Windows 7 in diesen 6 unterschiedlich performanten Varianten geben:

Starter Edition: Leichtgewichtig und vor allem für Netbooks, angeblich beschränkt auf bis zu drei gleichzeitig laufende Anwendungen. Aaargh!

Home Basic: Nur für „sich entwickelnde Märkte“, bisschen mehr visueller Schnickschnack, keine Begrenzung parallel laufender Anwendungen. Schnaub!

Windows 7 Home Premium:
Die Geschmacksrichtung für den breiten Markt, soll mit besonders viel Marketing gepuscht werden. Mit Aero Glass, besserer Windows-Navigation, mehr Medien-Schnickschnack, Media Center und Medienstreaming, Multi-Touch, verbesserter Handschrifterkennung. Hmmm.

Windows 7 Professional: Die Business-Version für kleinere Firmen und das Heimbüro. Mehr Netzwerk, Backup, Dateiverschlüsselung.

Windows 7 Enterprise: Für größere Firmen, die Geld für massig Lizenzen übrig haben, mit breiterer Netzwerkunterstützung.

Windows 7 Ultimate: Hier ist alles drin, nur die seltsamen „Ultimate Extras“ von Windows Vista (musste nochmal erwähnt werden) bleiben erspart.

Microsoft hat diese Aufstellung inzwischen bestätigt, ohne bereits Preise oder den Termin der Markteinführung nennen zu wollen. Die beiden Versionen Home Premium und Professional sollen im Mittelpunkt stehen und zusammen für 80 Prozent der Windows-7-Verkäufe gut sein, so Microsofts Senior Vice President Bill Veghte. Die Hersteller von Netbooks haben die Wahl, die Starter Edition oder (für ein paar Dollar mehr) Home Premium einzusetzen.

(bk)

Abbildung: Microsoft

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