Blackberry Storm 2: Display mit Piezoeffekt

Von am 24. August 2009  

blackberry-storm-2-keyboardStorm 1 enttäuschte mit einem schwer bedienbaren Display. Mit dem kommenden Blackberry Storm 2 soll alles besser werden – dank einem Touchscreen mit plastischen Eigenschaften.

Das Vorgängermodell war mit übergroßen Erwartungen gestartet. Sein Display sollte mit taktilem Feedback, patentiert als SurePress, eine bessere Texteingabe als Apples Iphone ermöglichen, an dessen virtuelle Tastatur sich nicht jeder gewöhnen konnte. Storm 1 allerdings konnte Tester wie Käufer erst recht nicht überzeugen, da das Display nur schwerfällig reagierte in der Art, als befinde sich nur ein einziger Button unter der Oberfläche.
Mit Storm 2 soll alles besser werden, lässt Hersteller RIM verkünden.

Das Display besteht aus einem Material, das elastisch verformbar wird bei Anlegen einer elektrischen Spannung. Ein YouTube-Video führt vor, wie es dank piezoelektrischem Effekt mal hart ist wie Iphone-Glas (ohne elektrische Spannung) oder an allen Stellen nachgiebig für Tastendrücke (mit elektrischer Spannung). Besser sei das als alles zuvor, vermeide die Fehler des Vorgängers, lasse anders als das immer glasharte Iphone wie mit einer richtigen Tastatur schreiben, mache Multitouch zum sanften Vergnügen.

Das Wunderdisplay nimmt fast die gesamte Oberfläche ein, auch die zuvor mechanischen Bedienelemente am unteren Rand sind mit in das Display integriert. Die beiden etwas länglichen Videos zeigen eine flüssige Bedienung und schnelle Reaktionen („hundertmal schneller als der vorhergehende Storm“).

Das vorgeführte Gerät läuft noch nicht mit der tatsächlichen Software des Blackberry Storm. Offizielle Angaben zu Preis und Marktstart stehen noch aus. Einer geleakten Roadmap zufolge ist die Markteinführung in den USA im Oktober zu erwarten.

(mb)

Zum Thema bei TecZilla:

Blackberry Tour, das Crossover-Smartphone

Blackberry Storm: WLAN und bessere Texteingabe

Zum Thema im Web:

Wikipedia: Piezoelektrizität

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