Bushido gibt den Schwulenhasser

Von am 28. Juni 2009 1 Kommentar 

Bushide CSDDer homophobe Rapper Bushido hatte ein Bedürfnis. Auf sich aufmerksam zu machen. Ausgerechnet zum Christopher Street Day in Berlin. Und musste sich von Polizisten schützen lassen.

Er hockte sich, so ein Zufall, mit gleichgesinnten Kumpels an einen billigen Imbissstand und futterte Pommes. Genau auf der Strecke des Transgenialen CSD, der parallel zum Christopher Street Day in Berlin-Friedrichshain und Kreuzberg stattfand.

Und pöbelte, so berichten Blogs und die Berliner Morgenpost, vorbeiziehende Lesben und Schwule an, insbesondere eine Frau, deren sexuelle Orientierung ihm so gar nicht gefallen wollte. Das eskalierte zu Rangeleien und ausgeschütteten Flüssigkeiten bis hin zu einem Mitstreiter Bushidos, der angeblich mit einer abgeschlagenen Flasche drohte.

Mit massivem Polizeieinsatz musste Anis Ferchichi aka Bushido vor wütenden Umzugsteilnehmern geschützt werden. Eine Strafanzeige fing er sich auch noch ein.

Sieht aus wie die müde Inszenierung eines alternden Rappers, der unter schlaffen Plattenumsätzen und mehr leidet. Wer’s braucht.

(cw)

Zum Thema im Web:

Berliner Morgenpost

Starblog

Abbildung: Saltyvin / CC (Bushido in Gelb und in Gefahr)

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Kommentare

Eine Stellungnahme zu “Bushido gibt den Schwulenhasser”
  1. saima sagt:

    Anis Ferchichi aka Bushido ist in meinen Augen doch nun wirklich ein Häufchen Elend. Wahrscheinlich lebt diese Witzfigur nach dem Motto: “Auch schlechte PR ist gute PR”. Dass er immer von einer kleinen Horde dummer Aufpasser begleitet wird, zeigt nur erneut seine Feigheit und Erbärmlichkeit. Oder glaubt ihr dass er diese Aktion allein gestartet hätte? Anstatt mit sozialem Engagement oder Intelligenz zu punkten veranschaulicht er uns seine Intoleranz gegenüber Randgruppen. Dass er auch zu einer gehört scheint er vergessen zu haben. Er lebt mit seinen Kumpels in einer Traumwelt und glaubt er ist Eminem. Gibt es denn niemandem in seinem Umfeld der ihm den Realitätssinn wieder eintreibt? Ja, er ist bekannt. Ja, er hat sogar viel Geld. Aber NEIN, er ist kein Vorbild. Jedenfalls nicht für die denkende Masse der Menschen. Für mich ist er nichts. Er existiert, aber er hat in meinen Augen nichts erreicht. Respekt und Achtung habe ich vor Menschen, die menschlich bei mir punkten. Die die beschützen, die sich nicht selber schützen können. Das sind die wahren Helden der Gesellschaft. Bushido ist das Antonym dazu.