Chevy Volt: Virtuelle Probefahrt mit Xbox 360 und Kinect

Von am 24. Juni 2010  

Hände weg vom Lenkrad

Zwei Konzerne und ihre Marken verbinden sich, um neue Technologien zu bewerben. General Motors schaltet interaktive Spots bei Xbox Live und führt in ihnen die Herstellung des Elektrofahrzeugs mit Benzinmotor als Range-Extender vor. Wenn Microsoft später im Herbst die Bewegungssteuerung Kinect für Xbox 360 einführt, fährt Chevy Volt in einem Rennspiel mit, bei dem die Fahrzeuge ganz ohne Controller und Anfassen zu steuern sind.

Die virtuelle Testfahrt findet im Spiel Kinect Joy Ride statt, Microsofts erstem Rennspiel, das den Controller durch eine Steuerung mit Handgesten ersetzt, durch eine Kamera aufgenommen und per Software in Anweisungen umgesetzt. Diese Art von Werbung harmoniert laut Microsoft besonders gut mit der umwälzenden Technik, die Chevy Volt – fährt in Deutschland als Opel Ampera – dem Fahrer verspricht: „Es ermöglicht eine virtuelle Testfahrt des Volt ganz bequem aus dem Wohnzimmer heraus.“

GM scheint zu wissen, dass nicht in allen Wohnzimmern eine Xbox steht und nicht alle Spieler weitere 150 Dollar für die Bewegungssteuerung Kinect auszugeben bereit sind. Sowohl Chevrolet als auch Microsoft wollen daher Kioske mit Xbox 360 bei Promotion-Veranstaltungen und in den Ausstellungsräumen der Autohändler aufstellen.

Abbildung: GM

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