E-Bike lädt in 30 Minuten nach

Von am 30. September 2008  

Ich tret mein Mountainbike ja lieber selber. Aber es soll Leute geben, die nach jahrelanger harter Bildschirmarbeit leicht ins Schwitzen kommen – und sich vielleicht nicht leisten können, das im Büro ruchbar werden zu lassen. Da bietet sich ein Elektrofahrrad an, das nicht gleich aussieht wie ein solches.

Besonderheit ist der schnell nachladbare Akku von Toshiba, lässig eingeschoben in so etwas wie einer Gepackträcker-Attrappe. Er sei an jeder Steckdose in einer halben Stunde nachzuladen, was bislang vier Stunden und länger gedauert haben soll. Das wurde nun gleich zur strategischen Zusammenarbeit zwischen Toshiba und dem US-Hersteller Schwinn Bicycles erklärt, der zur Cannondale Sports Group Division gehört.

Die Schnellladung sorgt über einen 180-Watt-Motor in der Nabe des Vorderrads für einen Vortrieb von 25 – 30 Meilen, abhängig von Klima, Gewicht des Fahrers, Strecke und mehr. Das Radl hat außerdem eine Suntour-Federgabel mit Lockout sowie eine 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus, sollte sich also auch wie ein gewöhnliches Zweirad mit Pedalkraft bewegen lassen.

Der Preis von 3200 $ für das Schwinn Tailwind wirkt allerdings noch immer abschreckend. Aber wenn der E-Bike-Preis sinkt und die Benzinpreise weiter steigen, bis die ersten SUV-Fahrer nicht mehr nachtanken können …

(bk)

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