Ford parkt sich selbst

Von am 31. Dezember 2008  

… rückwärts ein. Mit Active Park Assist, zuerst in den Lincoln-Modellen von Ford USA zu haben.

Der Fahrer nähert sich einer potenziellen Parklücke und drückt einen Knopf, um die Parkhilfe zu aktivieren. Ultraschall-Sensoren vermessen den möglichen Parkraum, das System bietet seine Hilfe an. Und schon dürfen die Hände vom Lenkrad genommen werden (wobei noch zu fragen wäre, ob unsere Straßenverkehrsordnung das erlaubt). Die Automatik greift ein, das Lenkrad bewegt sich wie von Zauberhand. Dem Fahrer bleibt noch, behutsam Gas zu geben und zu bremsen, um alles andere kümmert sich das Fahrzeug. Sollte doch noch was in den Weg kommen, erhält er optische und akustische Hinweise.

Wie das in 15 bis 20 Sekunden ganz ohne Stress gehen kann, führt ein Video vor. Ford zufolge funktioniert die neue Parkhilfe deutlich besser als das vor zwei Jahren im Lexus LS 460L eingeführte Parksystem, das sich auf Kameras verließ und offenbar die Erwartungen enttäuschte.

Die eingesetzten Sensoren sind auch für andere Dinge gut, checken zum Beispiel den toten Winkel (Blind Spot Information System) und beim Ausparken den fließenden Verkehr (Cross Traffic Alert). Um Leute wachzurütteln, die nichts mit vom fließenden Verkehr bemerken und einfach losschießen.

Doch, es gibt Leute, die brauchen das. Wie die noch etwas ungeübte Verkehrsteilnehmerin, die hinter mir ausparken wollte und sich vom fließenden Verkehr (in Form eines früheren Taxifahrers in Hippieklamotten) mit voller Wucht auf mein Auto schieben ließ. Das nächste Mal fährt sie hoffentlich mit Active Park Assist.

(rl)

New York Times

Ford Active Park Assist (Video)

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