HTC Magic: Android bei Vodafone

Von am 24. April 2009 1 Kommentar 

htc-magic-tiltedDas zweite Mobiltelefon mit Googles Android-OS gibt es ab nächster Woche in Deutschland und mehreren europäischen Ländern. Anders als T-Mobile G1 setzt es ganz auf den Touchscreen und verzichtet auf eine ausfahrbare Tastatur.

Magic kommt vom gleichen taiwanesischen Hersteller wie G1. In einigen europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland, bietet Vodafone es exklusiv an. In Österreich ist es bei A1 erhältlich, in Italien auch über andere Mobilfunkbetreiber.

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3,2-Zoll-Touchscreen und Trackball ersetzen die Tastatur in einem deutlich schlankeren Gehäuse. Mit oder ohne mechanische Tastatur, daran werden sich die Geister scheiden wie schon bei Apples Iphone. Android lässt jedoch die Wahl zwischen den beiden Konzepten, denn es gibt verschiedene Android-Modelle bei verschiedenen Mobilfunkanbietern. Die britischen Marktforscher von Informa Telecoms and Media spekulieren bereits, dass die Geräte der Android-Plattform 2012 das Iphone überholen werden.

htc-magic-2„Die ganze Google-Welt in Ihrer Hand“ verspricht Vodafone. Magic kann Bilder aus der 3,2-Megapixel-Kamera direkt zu den Picasa Web Albums hochladen und aufgenommene Videos zu YouTube. Zu den E-Mail-Optionen gehören Google Mail, POP3 sowie IMAP. Google Talk erlaubt Instant Messaging, obwohl die Mobilfunker Messaging-Dienste gerne im Kleingedruckten verbieten. Das Smartphone synchronisiert mit Google Calendar und Kontakten. Bei der Orientierung hilft Google Maps mit Street View.

htc-magic-frontDer interne Speicher ist durch Speicherkarten bis zu 8 GB zu erweitern, der Akku ist austauschbar. Mit drin sind WLAN und GPS. UMTS kommt mit den Beschleunigern HSDPA / HSUPA. Bluetooth kennt auch das Stereoprofil A2DP. Die Neigungserkennung stellt Inhalte auch im Querformat dar.

Die Tarife beginnen mit monatlichen Paketpreisen ab 25 Euro. Im günstigsten Paket, als „Superflat Internet Weekend“ angepriesen, sind allerdings nur 200 MB für die Internet-Nutzung enthalten. Jedes weitere MB kommt auf unverhältnismäßige 49 Cent, so dass mehr als E-Mail und der gelegentliche Aufruf einer Webseite nicht drin sind. Wer das Smartphone tatsächlich wie gedacht nutzen will, muss sich also für einen der höheren Tarife entscheiden. Die Pakete zu 45, 60 oder 120 Euro bieten eine „Datenflatrate“ neben unterschiedlichen Telefon-Flatrates und SMS-Volumen.

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Vodafone bringt HTC Magic bei zweijähriger Vertragsbindung für 1 Euro in Umlauf, beim günstigsten Tarifmodell für 60 Euro. Der Preis ohne Vertragsbindung beträgt 570 Euro.

Update: HTC Magic wurde für Deutschland zunächst nur in Schwarz angekündigt, kommt aber offenbar wie in anderen Ländern auch in Weiß.

(bk)

Abbildungen: Vodafone

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Kommentare

Eine Stellungnahme zu “HTC Magic: Android bei Vodafone”
  1. Kohloe sagt:

    Die Tarife schrecken doch sehr ab, besonders wenn man mit den englischen vergleicht.

    Zudem nur in schwarz – warum?
    Vom hässlichen Vodafone Schriftzug mal abgesehn.