Android-Tablet Motorola Xoom ab 17. Februar, neue Details

Von am 23. Januar 2011 1 Kommentar 

Motorola Xoom Android Tablet HoneycombEin Flaggschiff-Tablet mit Android Honeycomb „pur“

Zunächst wurde ein eher umwerfender Preis von 799,99 US-Dollar bekannt, der in einer Auflistung des Netzbetreibers Verizon Wireless auftauchte. In ähnlichen Regionen schwebte allerdings zunächst auch Samsungs Galaxy Tab, das sich schnell auf niedrigere Straßenpreise einpegelte. Inzwischen folgte mit dem 17. Februar ein Datum für den Marktstart, das angeblich von der führenden US-Elektromarktkette Best Buy stammt: „Motorola Xoom Android Tablet launch Feb. 17“.

Daraus ließe sich wiederum schließen, dass die für Tablets optimierte Android-Version 3.0 Honeycomb intern bereits vollendet ist oder es zumindest nicht mehr lange dauern kann bis zur Freigabe für die Hersteller.

Widersprüchliche Aussagen gab es zunächst zur Frage, ob Motorola Xoom mit Honeycomb „pur“ oder wie von den Smartphones gewohnt mit einer eigenen Bedienoberfläche zu erwarten ist. Wie der bei Motorola für Android-Produkte in Europa zuständige Jonathan Nattrass erklärte, sollte die proprietäre Bedienoberfläche Motoblur für das Tablet als Update nachgereicht werden. Motoblur führt Kontakte und Kommunikation aus Social Networks und anderen Diensten zusammen, sichert darüber hinaus die Einstellungen online und kann ein verlorenes Gerät per GPS aufspüren.

Wie bei den Bedienoberflächen anderer Hersteller bringt das aber auch den Nachteil mit sich, dass sich Aktualisierungen des Betriebsystems verzögern oder sogar ganz ausfallen können, weil das „Einpflegen“ der Updates entsprechend aufwendiger wird. Nicht eben zur Freude aller Nutzer, die immer aktuell sein und schon gar nicht auf neue Funktionen verzichten wollen.

„Ein Gerät mit Google Experience“

Kaum waren erste aufgeregte Meldungen in Umlauf, reagierte Motorola schnell und dementierte eigene Eingriffe in das Betriebssystem, das von Google bereits aufgerüstet wurde, um weitere Ausschmückungen durch die Hersteller so gut wie überflüssig zu machen. Der Hersteller hob dabei seine eigene Mitwirkung hervor:

„Motorola Xoom ist ein Gerät mit Google Experience. Es gab daher eine enge Zusammenarbeit zwischen Motorola Mobility und Google, um das Honeycomb-OS für Xoom zu entwickeln und zu optimieren. Wir haben keine Pläne, die Software mit Motoblur anzupassen.“

Na also. Weniger kann so viel mehr sein.

Update: Die Preise sind offenbar bereits in Bewegung – für Best Buy wurden inzwischen 699,99 US-Dollar genannt. So kann das weitergehen.

Abbildung: Motorola

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Kommentare

Eine Stellungnahme zu “Android-Tablet Motorola Xoom ab 17. Februar, neue Details”
  1. Honeybee sagt:

    Gehen vielleicht noch ein, zwei Hunnies weniger? Dann bin sogar ich dabei.