Neues vom HP-Tablet

Von am 21. Juli 2010  

HP Slate 500 kommt mit Windows 7 aus dem Versteck – und erkennt PalmPad auch den digitalen Stift?

HP Slate lebt, meint PC World nach der entdeckten Auflistung von HP Slate auf der Website des Herstellers. Dort wird es beschrieben mit einem 8,9-Zoll-Display und zwei Kameras, die ihm die Eignung für „Webkonferenzen“ verleihen. Es läuft unter Windows 7 Premium und ist mehr als ein Medientablet: „Passen Sie die Display-Orientierung an Ihren Inhalt an und benutzen Sie den Stift, um darauf zu schreiben wie auf einem Stück Papier. Was immer Sie tun wollen, HP Slate hilft Ihnen dabei – und bereitet mehr Spaß dabei.“

Ein Dokument vom 12. Juli nennt die Zertifizierung für Energy Star. Die Website von Energy Star wiederum schreibt dem Tablet einen Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate zu – Intel Atom lässt grüßen. Weitere Lebenszeichen aus der Welt längst abgeschriebener Tablets gibt eine in der Google-Suche archivierte Website von HP, in der mehrere Modelle des Tablets aufgeführt sind.

Die Rückkehr aus dem Tablet-Nirwana ist damit noch nicht offiziell bestätigt. Nicht auszuschließen auch, dass bei HP noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden, nachdem das Unternehmen durch die Übernahme von Palm WebOS in die Hand bekam, ein für den Tablet-PC wesentlich besser geeignetes Betriebssystem.

Bedienung mit digitalem Stift und Finger

Nachdem die Anmeldung der Marke PalmPad durch HP bekannt wurde, richten sich die Erwartungen zunehmend auf ein HP-Tablet mit WebOS. Auch angebliche Insider bekommen wieder ihren Auftritt und streuen Details. Ein Kolumnist, der bereits den Codenamen Hurricane für das verheißene Tablet mit WebOS verantwortete, will erneut mehr darüber wissen. Ob es tatsächlich offiziell als PalmPad bezeichnet werde, sei noch sicher, habe ihm seine Quelle bei HP verraten.

Das PalmPad verfüge außerdem wie HPs Convertible-Notebook der tm-Serie über ein Display, das einen digitalen Wacom-Stift erkennt, während es zugleich als kapazitiver Touchscreen für die Fingerbedienung taugt. Anders als das iPad sei das Tablet mit WebOS damit ein echtes Tablet. Es nehme handschriftliche Notizen entgegen, die zudem leicht zu durchsuchen seien – Microsofts OneNote lässt grüßen.

Sollte es dieser Insider richtig mitbekommen haben, dann hebt sich das HP-Tablet mit WebOS tatsächlich von allen Mitbewerbern ab – einschließlich Apples iPad.

Abbildung: HP

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