Wave für alle

Von am 20. Mai 2010  

Google I/O: Der Dienst, der E-Mail und Zusammenarbeit verbindet, ist ab sofort ohne Einladung zu nutzen

Bei der ersten Vorstellung vor einem Jahr galt es noch als potenzieller Nachfolger der E-Mail, tatsächlich aber erwies sich Wave als ein Werkzeug mit einer nicht eben flachen Lernkurve, als ein Dienst für Kommunikation und Zusammenarbeit. Auch wenn jetzt jeder waven kann mit einem Google-Account bei wave.google.com, wird der Dienst zumindest in absehbarer Zeit vor allem Anwender in Unternehmen finden, die es zugleich mit der Suite Google Apps einsetzen können.

Google-Vertreter fanden es bei bei der Entwicklerkonferenz sogar angebracht, sich für die unzureichende Erklärung über Sinn und Zweck von Wave zu entschuldigen. Sie wagten zugleich die Aussage, die weitere Evolution werde Wave ähnlich wie Gmail aussehen lassen. Lars Rasmussen, für die Entwicklung von Wave verantwortlich:

„Ich glaube, wir werden schon in Kürze mit einer Integration von Gmail und Wave zu tun haben. Im Laufe der Zeit, und ich verspreche hier nichts, werden beide Enden eher wie eines aussehen.“

Es geht darum, als eine Gruppe zu arbeiten, lautet seine Wave-Erklärung in Kürze. Dafür bietet Wave in der öffentlichen Phase, aber immer noch als Angebot von Google Labs, eine Reihe weiterer Features. Zugleich gibt Google weitere Wave-Komponenten als Open Source für Entwickler frei, die eigene Wave-Dienste anbieten wollen.

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