Analyst: Blackberry-Tablet mit 7 Zoll, 1 GHz und 2 Kameras

Von am 12. Juli 2010  

Auch geeignet für Videokonferenzen

Bevor jetzt jemand „Analyst“ murmelt: Ashok Kumar ist ein erfahrener Research-Analyst und leitender Mitarbeiter von Roadman & Renshaw. Er sagte unter anderem ziemlich präzise die in Apples iPad verbauten Komponenten sowie Produktionszahlen voraus. Gute Ausssichten daher, dass auch seine Informationen über das kommende Blackbery-Tablet zutreffend sind:

„Research in Motion (RIM) versucht den Marktstart des 7-Zoll-Tablets vorzuziehen von Anfang nächsten Jahres auf Ende dieses Jahres … mit einer geringfügigen Differenzierung durch Kameras auf der Vorder- und Rückseite, die Videokonferenzen ermöglichen.“

Das ist mit feinem Understatement ausgedrückt und legt einen Vergleich mit dem Android-Tablet Cisco Cius nahe, das ganz auf Kommunikation in Unternehmen und nicht zuletzt Videokonferenzen ausgelegt ist. Anders als Cisco wendet sich der in den USA noch immer mit Abstand führende Smartphone-Hersteller RIM auch an die Verbraucher und bietet damit eine Alternative zu Apples iPad, das über keine Frontkamera verfügt.

Als Prozessor erwartet Kumar einen Chip von Marvell mit einer Taktrate von 1 GHz. In Frage kommt Armada 610, ein Prozessor der ARM-Architektur, der für Tablets, E-Reader und mobile Internet-Geräte entwickelt wurde. Es ist ein Chip in der Klasse von Qualcomm Spapdragon und Nvidia Tegra, der für leistungsfähige 3D-Grafik und HD-Wiedergabe in 1080p steht. Marvell arbeitet auch mit OLPC (One Laptop Per Child) am Tablet-Projekt XO-3.

Bei dieser Hardware bleibt zu hoffen, dass dass es sich beim Blackberry-Tablet nicht wie bislang vermutet nur um ein companion device als Begleiter für Blackbery-Smartphones handelt.

Der Analyst wirft zugleich einen Seitenblick auf Apple und die verknappten Komponenten. Demnach bleibt der Engpass an Panels und Touchscreens durch das ganze Jahr hindurch bestehen, so dass Apple die Nachfrage für iPad und iPhone nicht vollständig wird erfüllen können. Für 2011 erwartet er mit 27 Millionen die mehr als verdoppelte Zahl verkaufter iPads.

Abbildung: Chris A. Michaels / CC

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