Google: Android kann Marktführer werden

Von am 14. Mai 2010  

Nummer eins, vielleicht auch Nummer zwei

Es gibt inzwischen 34 Mobiltelefone in 49 Ländern, die mit Googles Android-Betriebssystem laufen. Täglich werden mindestens 65.000 weitere ausgeliefert mit steigender Tendenz. Diese Zahlen nannte Google-CEO Eric Schmidt bei der jährlichen Hauptversammlung der Aktionäre und erwähnte aktuelle Berichte, nach denen die Verkaufszahlen noch deutlich höher einzuschätzen sind, ließ sich schließlich sogar zu einer Vorhersage hinreißen: „Es sieht danach aus, dass Android entweder die Nummer eins oder die Nummer zwei sein wird.“

Damit sieht er Apples iPhone offensichtlich bereits als überholt an, das weltweit noch an der zweiten Stelle steht, während es in den USA nach aktuellen Verkaufszahlen von Marktforschern durch Android bereits auf den dritten Platz verwiesen wurde. Weltweit bei Smartphones an erster Stelle steht noch immer Nokia mit Symbian OS, in den USA hingegen RIM mit Blackberry OS, beide mit deutlichem Abstand.

Als Grund für das schnelle Aufholen legte er Googles Strategie nahe, die sich völlig von der anderer Marktteilnehmer unterscheide: „Wir lizenzieren unseren Code kostenlos, das ist ziemlich revolutionär. Wir versuchen ein ganzes Ökosystem der Offenheit zu schaffen, das ist genau umgekehrt wie bei den Anderen.“

Ein gezielter Seitenhieb, bei dem er Apple nicht namentlich erwähnen musste. Googles Mitbegründer Larry Page erklärte dazu, wie dennoch Geld zu verdienen ist, nämlich durch die zunehmende Nutzung der Google-Suche und anderer Dienste: „Ich denke, während diese Produkte heranreifen, werden wir herausfinden, wie wir damit Geld verdienen.“

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