HP hat Palm “nicht wegen Smartphones gekauft”

Von am 3. Juni 2010  

HP wollte nur WebOS und hat kein Interesse am Smartphone-Markt

Die 1,2 Milliarden Dollar schwere Ãœbernahme von Palm galt allein dem Betriebssystem WebOS, um es auf einer Vielzahl vernetzter Geräte einzusetzen, von Netbooks über Tablets bis zum Drucker. Smartphones, für die Palm das Linux-basierte Betriebssystem ursprünglich entwickelte, spielten nicht nur eine nachgeordnete, sondern gar keine Rolle. Das machte Palm-CEO Mark Hurd jetzt auf einer Investorenkonferenz ganz klar mit der Ansage, er werde keinesfalls „Milliarden von Dollar ausgeben, um in das Smartphone-Business zu kommen; das ergibt überhaupt keinen Sinn“.

Noch darf gerätselt werden über die Zukunft von Palm-Smartphones wie Pre und Pixi, die eben noch so gesichert schien durch den weltgrößten PC-Hersteller. Der aber ganz andere Pläne hat, wie Hurd unmissverständlich zu verstehen gab:

„Wir haben Palm nicht gekauft, um im Smartphone-Geschäft zu sein. Und ich sage das die ganze Zeit, aber es scheint nicht richtig anzukommen. Wir haben es wegen der IP-Rechte gekauft. WebOS ist eine der beiden Software-Plattformen, die von Grund auf als eine Umgebung für das Web entwickelt wurden … Wir haben eine zweistellige Millionenzahl an HP-Geräten, im kleinen Formfaktor und mit dem Web verbunden … Jetzt stellen Sie sich eine mit dem Web verbundene Umgebung vor mit einem gemeinsamen Look and Feel sowie mit gemeinsamen Diensten, die für diese Umgebung konzipiert wurden. Das verspricht echten Mehrwert.“

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