Samsung Galaxy Tab mit „Super TFT“

Von am 6. September 2010  

Parallel zu Super AMOLED entwickelt

Trotz zahlreicher Leaks blieb lange unklar, auf welche Displaytechnologie Samsung beim ersten echten iPad-Rivalen setzen würde. Es sollte nicht AMOLED oder Super AMOLED sein, wie von vielen erwartet. Enttäuscht hat das TFT-Display dennoch nicht, als es während der IFA erprobt werden konnte.

Bei Hands-on-Testern kam es überwiegend gut an. N-TV: „Aber auch der TFT-Touchscreen enttäuscht nicht. Er löst mit 1024 x 600 Bildpunkten auf und liefert kontrastreiche und gestochen scharfe Bilder“. Golem: „Das Display bietet angenehm kräftige Farben und sehr gute Einblickwinkel. Zur Displaytechnik konnte Samsung nur sagen, dass es sich um ein LC- und nicht um ein AMOLED-Display handelt.“

Die Erklärung dazu lieferte ein Samsung-Manager inzwischen auf Nachfrage. Kein gewöhnliches TFT wurde in Samsungs Tablet verbaut, sondern Super TFT. Zum einen wäre Super AMOLED bei der im Vergleich zu Smartphones viel größeren Displayfläche zu teuer gekommen. Aber es ging zugleich um den effizienteren Stromverbrauch des TFT-Displays im Vergleich zu Super AMOLED.

Diese Aussage deckt sich mit den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen von Akkutests, bei denen Geräte mit TFT-Displays wesentlich längere Akkulaufzeiten erzielten als Smartphones mit Super AMOLED – auch Galaxy S fiel deutlich zurück. Laut Samsung bringt das parallel entwickelte Super TFT eine deutlich verbesserte Bildqualität im Vergleich zu TFT, ist aber „etwas optimierter für den Stromverbrauch als Super AMOLED“.

Abbildung: Samsung

Technische Daten zu Samsung Galaxy Tab P1000

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