Smartpad von 1&1 verabschiedet sich

Von am 27. August 2010 3 Kommentare 

Ein Tablet kommt und geht

Die Einfachversion eines Android-Tablets kam schnell auf den Markt, aber weniger gut an in Tests und Erfahrungsberichten. Kritik erfuhr vor allem ein nur auf deutlichen Druck reagierendes resistives Display, das Websurfen auf der Couch nicht unbedingt zum Vergnügen machte. Ausgeliefert wurde es mit der längst veralteten Android-Version 1.6. Besonders schmerzlich vermisst wurde der fehlende Zugang zum Android Market und seinen Anwendungen, den ein eigener kleiner App Store nicht wettmachen konnte.

Als lockende kostenlose Zugabe zu DSL-Verträgen fanden die Minimal-Tablets dennoch reichlich Abnehmer und verhalfen dem Anbieter zu neuen Kunden. Obwohl erst im Juli eingeführt, gehen im September die letzten der 25.000 bestellten Smartpads raus. Dann ist Schluss, nachbestellt wird nicht. United Internet, zum dem die Marke 1&1 gehört, will dennoch nicht vom Tablet lassen, wie Vorstandsvorsitzender Ralph Dommermuth beteuert: „Das ist ein Zukunftsgeschäft, das wir uns nicht entgehen lassen.“

Schon ab Oktober könnten andere Geräte ins Angebot kommen, voraussichtlich aber nicht mehr als kostenlose Zugabe. Sie sollen ebenfalls auf Android OS basieren mit eigener Oberfläche und Anwendungen.

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • TwitThis



Kommentare

3 Stellungnahmen zu “Smartpad von 1&1 verabschiedet sich”
  1. T... sagt:

    man sollte noch erwähnen, dass auf einigen chinesischen websites genauso lange tabletts mit froyo angeboten werden, die kapazitive touchscreens besitzen, und deutlich günstiger sind, als der preisunterschied, wenn man einen dsl vertrag ohne smartpad nimmt. alles in allem hat sich 1und1 mit der smartpad aktion eher als bauernfänger, statt als provider mit guten konditionen ausgegeben. schade!

  2. Diola sagt:

    Ehm, ich lese immer kostenlos zum DSL-Vertrag: Davon kann keine Rede sein:
    Auf der Startseite sieht man das günstigste Angebot für 19,99 Euro. Nur hier ist das Bild des SmartPads mit dem Hinweis dass der Vertrag nach 24 Monaten 29,99 monatlich kostet, zu finden.
    Nach dem Anklicken dieses Vertrages kommt man auf eine Seite auf der nur 2 andere Verträge das Smartpad beinhalten. Der günstigste Vertrag davon ist mit 29,99 Euro monatlicher Gebühr angegeben. Wählt man hierzu allerdings das Smartpad aus, das geht nur extra, kostet der Vertrag monatlich schon 34,99.

    „Kostenlos dazu.“ lol

  3. Bernd Kling sagt:

    stimmt, es wird derzeit „für 0 Euro im Austausch gegen den monatlichen Aktionsrabatt auf die Grundgebühr des monatlichen DSL-Basispakets angeboten“. Demnach hätte das „Startgeschenk statt monatlichen Sparpreises“ auf Dauer Folgekosten (oder eben nicht gesparte Kosten?) in Höhe von 24 x 5 = 120 Euro.

    Alles eine Frage der Definition …