Toshiba AC100: “Cloudbook” mit Android

Von am 21. Juni 2010  

Zwischen Smartphone und Notebook

Es ist nicht der erste Versuch, Googles Android OS für ein Netbook anzupassen, aber deutlich ambitionierter
als bisherige Versuche, wie erste Hands-On-Berichte belegen. Toshiba scheint es besser zu gelingen, das ursprünglich für Mobiltelefone entwickelte Android auf den größeren Bildschirm zu bringen.

Zu den vorinstallierten Anwendungen gehören der VoIP-Dienst Fring, Opera Mobile, EverNote und ein YouTube-Player. Documents to Go von DataViz erlaubt es, übliche Office-Dokumente zu bearbeiten. Ein netter Einfall ist der Wechsel zwischen verschieden konfigurierten Desktops abhängig vom Standort – zuhause etwa mit YouTube und Social Networks, im Büro ein Desktop mit E-Mail und Textbearbeitung.

Das auch als Dynabook AZ bezeichnete Gerät misst 262 x 190 x 12-21 mm und kommt mit einem Gewicht von 870 Gramm aus. Das Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung verfügt über eine Diagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln. Als Prozessor ist ein Nvidia Tegra 250 SoC mit einer Taktrate von 1 GHz an Bord, ergänzt von 512 MB RAM, 16 GB Flash-Speicher, Webcam mit 1,3 MP, HDMI-Ausgang, Ethernet, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1 und UMTS. Eine 3-Zellen-Batterie lässt eine Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden im Betrieb (bis zu 7 Tage Standby) erwarten.

AC100 / Dynabook AZ verspricht Websurfen sowie die einfache Bearbeitung von Dokumenten als Instant-On-Lösung ohne Wartezeiten. AC100 läuft mit Android 2.1. Der Preis steht noch nicht fest, soll aber in der Gegend von Netbooks liegen – eine japanische Publikation nannte rund 350 Euro.

Abbildungen: Toshiba

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