Was wirklich drin ist im Apple iPad

Von am 3. April 2010 1 Kommentar 

Die US-Tekekomaufsicht FCC veröffentlichte Fotos vom Innenleben des Tablets, obwohl Apple alles bis zur letzten Minute geheimhalten wollte

Es besteht aus Batterie, Batterie und Batterie. Raumgreifend füllt sie fast das gesamte Gerätevolumen im Gehäuse aus Aluminium aus. Sie besteht offenbar aus zwei Lithium-Polymer-Zellen, die parallel geschaltet wurden, um eine nach ersten Tests erstaunliche Akkulaufzeit zu erreichen. Mit einer Spannung von 3,75 Volt ist sie für 24,8 Wattstunden gut (weit mehr als die Batterie von iPhone 3GS mit 4,51 Wattstunden, nähert sich Macbook Air mit 40 Wattstunden).

Das könnte ausreichen für die versprochenen 10 Stunden Nutzung und erklärt vermutlich auch, warum Apple nicht die defekte Batterie, sondern immer gleich das ganze Gerät tauschen will. Im Vergleich dazu wirkt das Logicboard winzig, scheint kaum größer zu sein als das in einem iPhone oder iPod touch. Womit sich die Definition des iPad als größeres iPhone erfüllt, das nicht telefonieren kann.

Sehr viel mehr war auf Anhieb nicht zu erkennen, da die von der FCC veröffentlichten Fotos die entscheidenden Details hinter grauen Flächen zu verdecken versuchten. Diese Camouflage erwies sich allerdings als zu schwach für die Experten des Reparaturdienstes iFixit, bekannt für die gekonnte Zerlegung und Analyse elektronischer Geräte. Sie extrahierten die Originalfotos und entzifferten, was immer an Teilenummern, Barcodes und Chip-Bezeichnungen sichtbar wurde, schlossen daraus auf Bauteile und Hersteller.

Noch heute wollen sie an die traditionelle Zerlegung neuer Apple-Geräte gehen, sobald die vorbestellten Tablets eintreffen. Zu erwarten sind insbesondere Details zu Prozessor und Display, die Apple niemanden wissen lassen wollte vor dem Marktstart.

Die ersten Tests erfolgten durch eine ausgewählte kleine Runde Apple-freundlicher Journalisten und Blogger, die ausschließlich bestellte Lobhudeleien ablieferten und technische Details auffallend vermieden.

Abbildungen: FCC / iFixit

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • TwitThis



Kommentare

Eine Stellungnahme zu “Was wirklich drin ist im Apple iPad”
  1. Anonymous sagt:

    Das Konzept des iPad stimmt!

    Schon erstaunlich, dass Apple soviel Batterie in so wenig Raum bekommt – und südlich der Platine sowie des Akkus ist sogar noch haufenweise Platz frei!

    Wenn ich da an mein Netbook denke, welches min. dreimal dicker ist, aber außer einer Tastatur auch nicht viel mehr bietet, dann würde ich es liebend gerne gegen ein iPad umtauschen. 😉
    Allerdings hat mein Netbook auch nur 160 Euro gekostet – ein iPad kommt gleich mal auf das Dreifache!! – Da diese Zweitrechner aber in der Regel nur gelegentlich eingesetzt werden, ist auch schon ein Preis von 160 Euro eigentlich recht hoch…